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  LE NOVITÁ DA FENIGLI

Nº 2 | 2011  

Liebe Fenigli- und Italien-Freunde!

Der Sommer in Italien war ungefähr das Gegenteil dessen, was nördlich der Alpen vom Kalender her als Sommer gelten sollte. Italien zeigte sich von seiner schönsten Seite: Wunderbares Wetter, herrliche Tage, blauer Himmel, laue Nächte. Auf dem Berg in Fenigli war es trotz anhaltender Wärme bei Tag und Nacht durchweg mehr als erträglich bei Sommertemperaturen bis weit in den Oktober hinein. Regen war während der ganzen Monate ein Fremdwort, was sich dann allerdings Ende Oktober bei der Suche nach dem begehrten weißen Trüffel als nicht so sehr vorteilhaft herausstellte. Mann und Hund suchten in diesem Jahr mit nur geringem Erfolg. Und auch die Pilze schossen nicht wie gewohnt aus dem Boden. Das war ein Herbst ohne Steinpilze!

Wer Fenigli aus eigenem Erleben kennt, ist herzlich gebeten, den Hinweis auf Kurse, Seminare und Ferien als Geheimtipp netten Menschen zu verraten. Alle, die mit und in Fenigli Numero Uno zu tun haben, freuen sich auf interessante Begegnungen und darauf, allen Gästen harmonische, erlebnisreiche und unvergessliche Tage zu bereiten.

Also: bitte weitersagen — aber nur an Menschen, denen Ihr diesen Ort besonders gönnt.


Trüffel und die Region Marken.
Viele denken immer noch, die wichtigste Trüffelgegend Italiens sei das Piemont. Aber Eingeweihte wissen, dass viele Trüffeln, die dort verkauft werden, aus unserer Gegend stammen. Unser Nachbar Adriano hat vor noch nicht allzu langer Zeit einen der größten Funde aller Zeiten gemacht: 750 Gramm Trüffel am Stück. Bilder des Fundes und Finders haben es damals in alle Nachrichten geschafft, sogar in die deutschen.
Auch in diesem Jahr durften besondere Fenigli-Gäste Adriano und seine Hunde bei der Suche begleiten. Selbst ohne Trüffelfund lohnte sich der Ausflug: Ein abenteuerlicher Spaziergang durch Wald und Gebüsch.


Fenigli Numero Uno besuchten in diesem Jahr wieder viele ausgesprochen liebenswerte Menschen aus allen deutschen Landen. Und alle genossen die Zeit auf dem Berg in der richtigen Mischung aus Ruhe und selbst gewählter Aktivität.

Viele ließen sich von Roberta, die jeden Morgen ein abwechslungsreiches Frühstück mit durchweg hausgemachten Köstlichkeiten anbietet, in den Tag geleiten.
Auch das Abendmenu, das Silvana, Roberta, Graziano und Riccardo auf Wunsch zaubern, erfreute sich großer Beliebtheit — im Freien am Grill, auf der Terrasse oder im Haus im gewölbten Korridor oder in der sala da pranzo.

Foto: Isabell Köster


Anfang August feierten wir ein großes Fenigli-Fest. Weit über 150 Menschen aus nah und fern, Freunde und Nachbarn nahmen die Gelegenheit wahr, sich rund um die Kirche zu treffen, zu essen, zu trinken, zu singen und zu feiern. Wir wollen ein solches Fest künftig jedes Jahr machen. Um das Gemeinschaftserlebnis zu steigern, wird dann jeder etwas beisteuern. Alle werden so einen Abend in direktem und indirektem Sinn miteinander teilen.

Rolando verzauberte uns an diesem Abend mit seinem Gesang, begleitet vom genialen Musikerfreund Corrado. Rolando ist seit einiger Zeit von der schrecklichen Krankheit ALS an den Rollstuhl gefesselt. Bis vor einem Jahr spielte er in seiner Band noch Gitarre. Jetzt ist ihm dies nicht mehr möglich. Aber er kann noch singen, und zwar wunderbar. Deshalb hatten wir an diesem Abend beschlossen, mit ihm und für ihn ein Konzert in der Kirche zu veranstalten.
Am 15. Oktober setzten wir das Vorhaben in die Tat um. Seine Freunde Roberto, Corrado, Maurizio, Pepe und Olivero gaben zusammen mit Rolando ein ergreifendes, fast zweistündiges Konzert in der überfüllten Kirche, unterstützt von der wunderbaren jungen Profi-Sängerin Naomi. Ein bleibendes Erlebnis für alle, weit über den Abend hinaus.


Mit Annamara Montesi und Letizia Costantini, den Verantwortlichen der renommierten SchuleDante Alighieriin Mondavio, haben wir die Intensivierung unserer Italienisch-Kurse verabredet.
Fenigli – Ein zweites Standbein, eine besondere Filiale der bekannten Schule: Leben und Lernen an einem Ort, in ungestörtem Ambiente mit der Möglichkeit, das Erlernte im Kontakt mit den Menschen der Umgebung unmittelbar zu erproben. Wir bieten gemeinsam mit der Schule eine Reihe von Terminen an.

Unabhängig davon aber besteht die Möglichkeit, mit Freunden und Bekannten eine eigene Gruppe zu bilden und dann einen gesonderten ein- oder mehrwöchigen Kurs zu verabreden.
In jedem Fall: aktive Urlaubszeit, drei Stunden Unterricht speziell auf die jeweiligen Teilnehmer abgestimmt, weiterführende Hausaufgaben, geführte Ausflüge und trotz allem viel Freizeit. Zugaben wie etwa gemeinsames Einkaufen und Kochen a la mamma unter kenntnisreicher Anleitung oder der Besuch eines Weingutes sind auf Wunsch jederzeit möglich.

Das Kursprogramm findet sich auf unserer Internetseite: www.fenigli.de.


Neu in 2012: Malkurse in Fenigli.
Die Berliner Künstler Astrid Albers und Jürgen Sage bieten im kommenden Jahr Malkurse in Fenigli an. Beide sind professionelle Künstler mit vielen gemeinsamen Ausstellungen und langjähriger Unterrichtserfahrung.
Seit einiger Zeit verbringen Astrid und Jürgen die Hälfte des Jahres in ihrem Haus in den Marken, nur wenige Kilometer von uns entfernt. Ihre Angebote stossen auf großes Interese und man darf gespannt sein, wie sich die Symbiose von Natur und Kunst entwickelt.
Informationen über die Malkurse und Termine, ihre Arbeit und Qualifikationen haben Astrid und Jürgen auf ihrer webseite malreisen-italien.de zusammengestellt.


Die Revolution ist nicht rot gegen grün,
oder Sozialismus gegen Kapitalismus,
Schwarz gegen weiß, Jugend gegen Alter.
Die Revolution heute ist der Einzelne gegen den Staat, der zu groß geworden ist, das Individuum gegen die Masse, die uns unterdrückt, das Kleine gegen das Große, David gegen Goliath.
Alles andere ist reaktionär.

Leopold Kohr, 1909-1994

Und vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine ganz besondere Premiere:
Die Zusammenarbeit mit derLeopold Kohr Akademiein Salzburg.

Leopold Kohr, der das Dogma des ewigen Wachstums in Frage stellte, Philosoph des «small is beautiful» und Träger des Alternativen Nobelpreises, ist so aktuell wie nie zuvor. Vermutlich hätte er Fenigli selbst für Gespräche, Begegnungen und Konferenzen ausgewählt, wenn es zu seinen Lebzeiten dieses kleine Zentrum schon gegeben hätte.
Theo Schlüter, Redakteur bei Radio Bremen und Vorsitzender des Bremer Presseclubs, und Professor Alfred Winter, Leiter der Kulturellen Sonderprojekte des Landes Salzburg, haben eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Salzburg und Bremen initiiert und werden diese vielleicht auf Fenigli ausweiten. Vermutlich für beide Seiten ein Volltreffer.


Mit Blick auf Weihnachten und das neue Jahr schon jetzt: Auguri, Auguri.
Zum zweiten Mal spezielle Grüße:

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Verantwortlich für den Inhalt: Prof. Dr. Heinz Glässgen
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